Für viele Einkäufer und Konstrukteure im Mittelstand ist es eine Routinefrage: Das Bauteil ist fertig konstruiert, die Stückzahl steht noch nicht fest. Soll in ein Spritzgusswerkzeug investiert werden, oder genügt der 3D-Druck? Die Antwort hängt von wenigen, gut prüfbaren Faktoren ab.
Das Problem: Kostenstruktur kennen!
Typische herangehensweise an die Frage ist, das sind einige 1.000 Stück, wir machen das im Spritzguss, 3D Druck wird hier zu teuer!
Dabei ist es relativ einfach den Break Even Point zu berechnen:
Ermitteln sie aus Angeboten für Spritzguss die Werkzeugkosten, die zusätzlichen Wartungs, Material usw Aufschläge und rechnen sie alle Kosten für die gesamte benötigte Menge an Bauteile zusammen.
Für 3D Druck tun sie nun genau das selbe, da es hier keine Werkzeugkosten, keine Wartungskosten usw gibt, bleibt es meist bei den Bauteilkosten und dem Versand.
Nun sehen sie welches Angebot günstiger ist, Spritzguss oder 3D Druck.
Nun zum Break Even Point, wenn sie die Kosten für Spritzguss die sie ermittelt haben, nun durch den Preis der 3D Druck Bauteile divideren, erhalten sie die Menge an Bauteile die sie in 3D Druck herstellen lassen können bis sie bei den gleichen Kosten wie Spritzguss sind.
Meist bewegen wir uns hier zwischen 10.000 bis 50.000 Bauteilen in der gesamten Lebensdauer. Das kann aber je nach Bauteil stark variieren, daher ist es besser das zu prüfen.
Sollten sie Hilfe benötigen für die Ermittlung des Break Even Points, bzw der Abschätzung ob ihr Bauteil besser in Spritzguss oder 3D Druck hergestellt werden sollte, kontaktieren sie uns, wir prüfen ihr Anliegen und geben ihnen eine passende Empfehlung bzw ein passendes Angebot.